Kapitel 1 – Wie alles begann

Kapitel 1 – Wie alles begann (2004/2005).
Dann wollen wir mal anfangen, zuerst mal meine Daten:

Name: Nashra, Geb: 2.7.1993, Geschl.: Stute, Rasse: Shagya-Araber

Das war ich im August 2004 als Ulrike und Ralf mich gekauft haben. Ich war etwas klapprig zu der Zeit, aber das seht Ihr ja selbst.

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Leider wurden die Fotos damals mit einem Handy gemacht und sind deshalb nicht so toll geworden und es gibt auch nicht mehr Bilder aus dieser Zeit. Wir standen damals bei Familie Breuers auf der Tönisvorsterstr. in Krefeld-Hüls. War eine schöne Zeit dort und wir hatten richtig Spaß miteinander. Hähä, ich war ziemlich zickig damals und habe es den beiden nicht gerade leicht gemacht. Aber irgendwie haben wir uns zusammen gerauft, die Zwei hatten viel Geduld und waren sehr lieb zu mir. Von den anderen im Stall wurde ich immer mit einem Auge beobachtet, vor allem wenn wir in der Halle waren. Da habe ich nämlich so richtig losgelegt 🙂 Erst schön gemütlich (oder gar nicht) und dann ging die Post ab, mit quer durch die Halle rennen, steigen, anstatt links rum bin ich rechts, stehenbleiben egal was kommt, rumspringen, aber den Alten habe ich doch wirklich nicht von meinem Rücken bekommen, egal was ich gemacht habe. Hmm, der hatte einfach zu lange Beine 🙂 und lies nicht locker. Meine liebe Chefin hat sich zu dieser Zeit schon gar nicht mehr getraut, mich zu reiten. Ganz großes Sorry an dich, aber dazu später mehr.

Dann kam der Tag X

An einem Freitagnachmittag wurde ich in einen Hänger verfrachtet und es ging 3 Stunden lang über die Autobahn in die Eifel zu einem Seminar. Dort angekommen, wen sehe ich da, meinen alten Stallvater….eeeh, hättest mir mal ruhig etwas mehr zu fressen geben können, alter Halunke. Naja, was soll ich sagen, war verdammt anstrengend das Wochenende. Hihi, aber ihr hättet mal Ralf sehen müßen, der konnte nicht mehr laufen so einen Muskelkater hatte der. Meine Kleine (Ulrike) konnte leider nicht mitmachen, die hatte eine Grippe erwischt und lag am Sonntag dann ganz flach. Am Sonntagabend ging es dann wieder nach Hause, Gott sei Dank.

Die Wochen vergingen und ich war wieder im alten Element. Wenn ich keinen Bock hatte, dann wurde es lustig. An einem Samstag kam dann ein Mädel mit einem Dressursattel und ich habe mir gedacht, mal sehen was die will. Hm, der Sattel lag drauf, da kommt die auch noch mit einem Gebiss. Ich mag die Dinger nicht. Ups, die wußte was sie wollte und es ging mit mir in die Halle. Auf einmal waren auch ganz viele Leute vom Stall da und waren uns am beobachten. Was soll ich sagen, 1 1/4 Stunde hat die mich durch die Halle gescheucht und ich hatte keine Chance was anderes zu machen, als sie wollte. Naja, ich habe ihr mal gezeigt was ich alles kann, wenn ich will 🙂 Nachher habe ich erfahren, das es Steffie war, eine Bereiterin vom Gestüt Thaliho. Danach hat sie zu Ulrike und Ralf gesagt das sie mich eigentlich nie richtig leiden konnte, weil ich immer nur Blödsinn gemacht habe. Aber jetzt, nachdem ich ihr gezeigt hatte was ich kann, fand sie mich richtig lieb und toll 🙂

Dann kam ein Samstag kurz vor Weihnachten, Ulrike und Ralf hatten wohl die Pappe auf wie man so sagt. Sie wollten mich wieder abgeben, ich habe wohl etwas übertrieben mit meiner Zickerei. Ich muß hier aber anmerken, das ich das nur gemacht habe, wenn sie mich reiten wollten, sonst war ich immer lieb zu den Beiden. Naja, sie waren beide Anfänger mit einem eigenen Pferd und reiten hatten sie auch nie richtig, also so mit Reitstunden und so, gelernt. Das soll jetzt nicht heißen, das sie es nicht konnten, aber es fehlte ihnen an Erfahrung. Aber sie machten es eigentlich beide sehr gut dafür. Naja, wenn man als Kind auf Pferden gesessen hat und dann nach 30 Jahren wieder anfängt, dann hat man halt Probleme 🙂 Aber dazu kommen wir später.

Tja, an diesem Samstag hat wohl das Glück ein bischen nachgeholfen, denn Abends hatte Ralf eine EMail in seinem Postfach und wer hatte da eine Frage? Eh, es waren meine Vorbesitzer die nach mir gesucht hatten, wobei ich sagen muß, meine Beiden hatten auch nicht locker gelassen und waren mit ihren Recherchen ziemlich weit gekommen, aber leider hatte ein Glied in der Kette gefehlt. Am nächsten Tag standen nun auf einmal meine neuen und alten Besitzer vor meiner Box und ich war verdammt überrascht als alle so da standen. Gefreut habe ich mich natürlich auch d.h. wenn ich damals gewußt hätte was auf mich zukommt….olala. Ich hätte es mir denken können, mein alter Chef kam die nächsten Tage und Wochen öfters vorbei und gab den beiden natürlich Tips und Tricks im Umgang mit mir und hat mir mal gezeigt wo der Hammer hängt.
War ja klar, er kannte mich ja bestens 🙂

Der Umzug in einen neuen Stall im Februar 2005

Da stand ich nun an einem Samstagnachmittag auf einem fremden Hof. Naja, sah recht gemütlich hier aus und außer mir war nur noch eine Stute, die Polly, dort und der Rest waren Wallache….eh geil, was für eine Auswahl 🙂 Und wer war noch da, meine letzten Besitzer und mein alter Freund CharlyMar. Von diesem Tage an ging es bergauf d.h. in den kommenden Wochen und Monaten haben Ulrike und Ralf unter Aufsicht von meinem alten Chef sehr sehr viel mit mir gearbeitet. Mal war tagelang Bodenarbeit angesagt und dann wurde auch mal wieder geritten. Es wurde immer besser mit uns dreien und dann kam der Tag an dem beide mit mir, auch ich mit ihnen, keine Problem mehr hatten. Wann es nur ging, waren Ausritte angesagt und sehr oft haben wir auch Tina und ihre Reitschüler begleitet, was sehr viel Spaß gemacht hat. Dazu fällt mir noch ein, am alten Stall mußte ich fast ein rotes Schleifchen tragen, denn alles was mir zu nahe kam wurde getreten, auch beim Ausritt. Außer meine damalige Freundin Sheelah, würde gerne mal wissen was die so noch macht. Naja, was soll ich sagen, das schönste an den Beiden ist, das sie mich auch mal Pferd sein lassen wenn Ihr versteht was ich meine. Im Sommer diesen Jahres sind dann leider meine alten Besitzer mit Charlymar zu einem anderen Stall gewechselt. Am Anfang hat mir Charlymar ein bischen gefehlt, aber heute ist die Welt wieder in Ordnung da ich einen neuen Lover (Smartie) und eine neue Freundin (Cherie) gefunden habe. Die Kapriolen bzw. Zickereien von damals habe ich soweit abgelegt, nun ja, ab und an muß ich nun mal den Araber raushängen lassen und mich austoben. Meine Zwei wissen das und haben auch Verständnis und Geduld dafür. Danach wird aber dann wieder gearbeitet und ich bedanke mich dann auch damit, das ich versuche immer alles korrekt zu machen, so wie die Beiden es möchten. Und wenn es mal nicht klappt, dann reißt mir keiner von beiden den Kopf ab.
Versuchen wir es halt am nächsten Tag noch mal 🙂

Ich glaube, die Beiden lieben mich über alles und würden alles tun damit mir nichts passiert. Pssst, ich sie auch 🙂

So, damit schließe ich nun erstmal dieses Kapitel. Es kommt aber bestimmt im Laufe der Zeit noch etwas in Form von Bildern oder Text hinzu, da bin ich mir ganz sicher. Also bis demnächst,

Eure Nashra.

26.11.2005

Das bin ich im August 2005, ich glaube man sieht den Unterschied von damals.

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